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Sonnen- und Erdwärme tragen Wellness und Spa im „Jagdhaus“

Ressourcenschonende Haustechnik im 4*-Sterne-Superior-Hotel ein Wohlfühl-Argument

Hotelier Gerd zur Brügge hat einen Anspruch: „Wir müssen unsere Gäste mindestens auf dem gehobenen Niveau abholen, das sie von daheim kennen. Möglichst aber noch ein bis zwei Stufen darüber.“

Urlauben mit viel Stil ist die Maxime, die das Denken und Handeln der Gastgeber im „Jagdhaus Eiden“in Bad Zwischenahn wohl am besten umreißt. Konsequent ist das 4*-Superior-Haus auf die Erwartungen einer anspruchsvollen Klientel ausgerichtet, mit Wellness und Spa und dem Zwischenahner Meer direkt vor der Tür.

Dass die Betriebskosten eines solchen Hauses erheblich vom Faktor „Energieaufwand“ bestimmt werden, liegt auf der Hand: Über die Jahre gemäß den jeweiligen Standards immer wieder um- und ausgebaut, ist die Substanz zwar anerkannt gut, aber energetisch verständlicherweise nicht auf Neubauniveau. Entsprechend engagiert setzt sich Hotelier Gerd zur Brügge dafür ein, gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Ökobilanz des Jagdhauses anderweitig positiv zu gestalten: Jeder ist per se zum Energiesparen angehalten, es gibt Schulungen zum richtigen Heizen und Lüften, und über das betriebliche Vorschlagswesen sind Prämien ausgelobt für Ideen, wie man den Energieverbrauch weiter senken kann.

„Wichtig ist dabei aber, das ohne Komforteinbußen für den Gast zu gestalten“, betont der Hotelier: „Die Gäste sind von daheim gewisse Standards gewöhnt, die wir keinesfalls unterschreiten dürfen.“ Gerade deswegen stand beim Neubau des etwa 1.000 m² großen „EidenSpa“ auch die Suche nach einer möglichst ökologischen, zugleich aber auch Versorgungssicherheit bietenden Lösung ganz vorn im Lastenheft.

Der Gebäudeentwurf

Ambiente im Einklang mit der Natur

Die 4*-Superior-Residenz „Jagdhaus Eiden“ liegt mit eigenem Bootssteg und Privatstrand in einer idyllischen, 10 Hektar großen Parklandschaft. Seit 1902 von Familie zur Brügge geführt hat sich das traditionsreiche Haus in vierter Generation „Wohlfühlwohnen mit Stil“ auf die Fahnen geschrieben. Die Zimmer sind individuell im mediterranen Look eingerichtet, das von Sternekoch Kai Klinkel geführte Gourmet-Restaurant „Apicius“, der großzügige Spa-Bereich mit den diversen Saunen, mit Beauty-Behandlungen und Panoramablick ins Grüne bilden den exklusiven Rahmen für ungezwungene Erholung in anspruchsvollem Ambiente.

All dies geschieht dabei in einem bemerkenswerten Einklang mit der reizvollen Natur „umzu“, wie der Ammerländer sagt. Denn Silke und Gerd zur Brügge haben das stilvolle Haus nicht nur behutsam und mit Sinn für Schönheit saniert, sondern setzen genauso ökologisch Akzente – nicht zuletzt, weil ihre anspruchsvollen Gäste dies in gewisser Weise auch fast schon erwarten.

Ertragreich: Die geoTHERM Erdwärmepumpe wird über sieben Tiefensonden mit Energie versorgt, die dank des nahen Zwischenahner Meeres ganzjährig besonders ertragreich ist.

Das Energiekonzept

Erdwärmepumpe plus Solaranlage

Beim Neubau des „EidenSpa“ entwickelten die Haustechnik-Spezialisten Wilfried Brown (Planer, Großenkneten) und Belz Haustechnik (Ausführung, Edewecht) zum Beispiel eine maßgeschneiderte Lösung aus geoTHERM Erdwärmepumpe und Solarthermie, in die ergänzend noch ein vorhandener Heizkessel (für Spitzenlasten) eingebunden wurde, um den Wärme- und Warmwasserbedarf des Spa-Bereichs abzudecken.

Die 46 kW-Wärmepumpe zieht ihre Energie über sieben Sonden aus fast 100 Meter Tiefe. Und das ganzjährig absolut gleichmäßig, denn das nahe Zwischenahner Meer sorgt für einen hohen Grundwasserspiegel auf konstantem Temperaturniveau. Dieser Wärmeeintrag, gepuffert in einem 800-Liter-Speicher, deckt den Bedarf für die Fußbodenheizung im Neubau ab.

Darüber hinausgehender Wärmebedarf wird über acht ideal nach Süden ausgerichtete Solar-Flachkollektoren des Typs auroTHERM gedeckt. Sie haben etwa 20 m² Brutto-Kollektorfläche, die bei einem Wirkungsgrad von 84 Prozent mindestens 525 kWh Wärme pro Quadratmeter und Jahr zur Warmwasserbereitung im „EidenSpa“ beisteuern. Damit diese Energie ebenfalls bedarfsgerecht zur Verfügung steht, ist ein Multifunktionsspeicher mit 1.250 Liter Inhalt installiert, der über einen Wärmetauscher auch Trinkwarmwasser erzeugt.

Ein traditionsreiches Haus mit 4* Superior-Auszeichnung und entsprechend anspruchsvollen Gästen: das „Jagdhaus Eiden“ in Bad Zwischenahn.

Die Kosten-/Nutzenbetrachtung

Betriebskosten dauerhaft niedrig

Dass mit der Wärmepumpe und ihrer Peripherie die mittlerweile vierte Heizzentrale im „Jagdhaus Eiden“ installiert wurde, ist sicherlich unter Kostenaspekten nicht optimal – für ein gewachsenes Objekt dieser Größenordnung jedoch nachvollziehbar. Durch entsprechend dimensionierte (und ausgestattete) Verteiler gelang es aber beispielsweise, kostensenkend vorhandene Fußboden-Heizkreise ebenso an die regenerative Wärmezentrale anzubinden wie die neuen Heizkreise im Spa-Bereich, verschiedene statische Heizkörper oder die Kreise für die Wärmebänke – und das sogar ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs im Wellness- und Spa-Bereich! Perspektivisch trägt aber der hohe Anteil an regenerativer Wärme auf jeden Fall dazu bei, die Betriebskosten des anspruchsvollen Spa-Bereichs signifikant zu reduzieren.

Und zudem, so Hotelier zur Brügge, gibt es außerdem Werte, die man nicht in Heller und Pfennig beziffern kann. Wie eben den achtsamen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen, denen man aus Überzeugung verpflichtet ist. Aus Tradition und Verbundenheit zur Scholle; in der vierten Generation, in dem schönen Haus am Meer.

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