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„Energy Box“: Hocheffizienz im Eigenheim auf nur 5 m²!

Ohne Luft/Wasser-Wärmepumpe geht gar nichts: Für Firmenchef Thomas Lehner gehört die nachhaltige Wärmetechnik mittlerweile zur Standardausstattung „seiner“ Neubauten.

Vormontierter Technikraum spart Installationszeit – und Nerven der Bauherrn

Fertighaus-Hersteller Lehner Haus GmbH aus dem baden-württembergischen Heidenheim hat eine „Energy Box“ entwickelt, die bei Neubauten eine Menge Zeit (und damit Bauherrn-Nerven) spart: Der komplett vormontierte Technikraum wird anschlussfertig direkt in den Rohbau gestellt. In der „Energy Box“ sind dann eine Luft/Wasser-Wärmepumpe, ein Trinkwasserspeicher, die gesamte Hydraulik sowie auf Wunsch eine kontrollierte Wohnraumlüftung und sogar ein Batteriespeicher für den Strom der PV-Anlage.

Lehner-Haus baut jedes Jahr rund 90 schlüsselfertige Ein- und Zweifamilienhäuser und gut ein Dutzend Mehrfamilienhäuser, vor allem im süddeutschen Raum. Dabei macht auch diesem Unternehmen natürlich der Mangel an Fachhandwerkern in der Baubranche zu schaffen. Grund genug für Inhaber Thomas Lehner, die „Energy Box“ zu entwickeln: „Die Kapazitätsengpässe des Handwerks schlagen auch auf uns voll durch. Das Risiko sind dann Verzögerungen in den eng getakteten Abläufen auf der Baustelle oder, bedingt durch hohen Arbeitsdruck, durchaus auch Qualitätsprobleme.“ Mit der per Kran ins Haus gehievten „Energy Box“, die vorher komplett in der Werkstatt ausgerüstet wird, hat er dafür jetzt eine Lösung.

Allgemeine Informationen zum Haus und zur Heizungsanlage

Fakten zum Haus

Installierte Heiztechnik

Fakten zum Haus

  • Gebäudetyp: Einfamilienhaus
  • Wohnfläche: 110 m²
  • Ausstattung: KfW Effizienzhaus 40 Plus
  • Primärenergiebedarf: 19,7 kWh/m²a

Installierte Heiztechnik

  • Luft/Wasser-Wärmepumpe aroTHERM
  • Multifunktionsspeicher uniSTORE
  • Kontrollierte Wohnraumlüftung recoVAIR
  • Batteriespeicher eloPACK

Der Hausentwurf

Der Bauherr hat die Wahl

Nahezu alle Lehner-Häuser auf Effizienzhaus KfW-55- bzw. KfW-40-Niveau sind serienmäßig mit einer Wärmepumpe vom Typ aroTHERM ausgestattet. Die Installationen für eine PV-Anlage werden ebenfalls in jedem Lehner-Haus vorbereitet. Ob und wann der Bauherr dann selbst Solarstrom erzeugt, kann er nachträglich entscheiden. Jedes zweite Objekt wird zudem mit einer Lüftungsanlage übergeben. Diese Wahlmöglichkeiten kommen bei den Hauskäufern naturgemäß sehr gut an. Sie machen jedoch die Arbeit für den Installateur nicht leichter. Deshalb entwickelte Thomas Lehner zusammen mit einem langjährigen Partner aus dem SHK-Fachhandwerk und Vaillant die sogenannte Energy Box.

Die „Energy Box“ kann sogar, wie hier, direkt angrenzend an den Wohnraum platziert werden – und wirkt dank der Schwebetüren wie ein Einbauschrank.

Das Energiekonzept

Kompletter Technikraum wird per Kran platziert

Die „Energy Box“ ist ein knapp zwei Tonnen schweres, in sich geschlossenes Gehäuse. Sie wird per Kran an dem vorgesehenen Standort im Lehner-Haus platziert. Das Modul beinhaltet als Grundausstattung die Luft/Wasser-Wärmepumpe mit sechs bis elf kW Leistung, einen 300-Liter-Warmwasserspeicher des Typs uniSTORE und die Hydraulikstationen. Voll ausgestattet finden sich in der Box zusätzlich eine Kontrollierte Wohnraumlüftung recoVAIR, der Batteriespeicher eloPACK mit einer Kapazität von vier kWh und die zugehörige Regelung. Durch die kompakte Installation kommt die „Energy Box“ mit einer Fläche von 4,5 m2 aus.

Thomas Lehner möchte ungefähr die Hälfte der in seinem Unternehmen produzierten Fertighäuser mit der „Energy Box“ ausstatten: „Etwa 50 Einheiten pro Jahr sind schon eine so deutliche Entlastung für unsere SHK-Fachhandwerker, dass wir auch in den kommenden Jahren trotz Fachkräftemangel mit soliden Wachstumsraten weiter planen können.“

Die Kosten-/Nutzenbetrachtung

„Energy Box“ spart viel Platz

Die wirtschaftlichen Vorteile der „Energy Box“ sieht Thomas Lehner vor allem auf der Baustelle: „Die Installationen sind dort viel schneller abgeschlossen, weil nur noch die Anbindung an die Außeneinheit der Wärmepumpe, an die Verteilung für die Flächentemperierung, an die KWL-Anlage und an die Sanitär-Installationen notwendig ist. Auch das bisweilen langwierige und materialintensive Anpassen der Installationskomponenten untereinander entfällt, da sie sich immer millimetergenau an derselben Stelle befinden.“

Der Bauherr wiederum freut sich über das Mehr an Wohnraum durch den mit 4,5 m2 recht kleinen Stellplatz für die Box. Denn umbauter Raum kostet bekanntlich viel Geld. Für den „typischen Heizungskeller“ sind das dann schnell zwischen 10 und 15 m2, jetzt aber weniger als die Hälfte!

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