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Was ist eine Solarheizung?

Eine Solarheizung nutzt die unerschöpfliche und kostenlose Energie der Sonne, um Wohnwärme und Warmwasser zu erzeugen. Das spart Heizkosten und CO₂-Emissionen. Jedoch wird die Solarheizung nie als alleiniges Heizsystem genutzt, sondern immer in Kombination – zum Beispiel mit einer Gas- oder Öl-Brennwertheizung, einer Wärmepumpe oder einem Pellet-Heizkessel. Die Solarheizung speichert über Kollektoren gesammelte Sonnenwärme und stellt sie zur Heizungsunterstützung – und somit zur Erzeugung von Warmwasser und Wohnwärme zu Verfügung. Ein Systemregler sorgt dafür, dass das Heizsystem immer dann einspringt, wenn der Wärmebedarf nicht mehr alleine von der Solarheizung gedeckt werden kann.

Wie funktioniert eine Solarheizung?

Die Solarheizung sammelt mithilfe von auf dem Dach installierten Flach- oder Röhrenkollektoren Wärme. In den Kollektoren befindet sich ein Wasser-Frostschutz-Gemisch, das von der Sonne auf bis 95° C erhitzt und über einen Wärmetauscher in den Solarspeicher (Pufferspeicher) geleitet wird. Das abgekühlte Gemisch wird wieder hoch zum Kollektor gepumpt und der Vorgang beginnt von vorne. Der Solar- bzw. Pufferspeicher ist mit einer Art Batterie vergleichbar: Er gleicht das schwankende Energieangebot der Sonne aus, so dass die Solarheizung das Haus mehrere Tage mit Wohnwarme und Warmwasser versorgen kann, ohne dass die Sonne scheint.

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