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Solarheizung

Eine Solarheizung nutzt die unerschöpfliche und kostenlose Energie der Sonne, um Wohnwärme und Warmwasser zu erzeugen. Das spart Heizkosten und CO₂-Emissionen.

Jedoch wird die Solarheizung nie als alleiniges Heizsystem genutzt, sondern immer in Kombination – zum Beispiel mit einer Gas- oder Öl-Brennwertheizung, einer Wärmepumpe oder einem Pellet-Heizkessel. Die Solarheizung speichert über Kollektoren gesammelte Sonnenwärme und stellt sie zur Heizungsunterstützung – und somit zur Erzeugung von Warmwasser und Wohnwärme zu Verfügung. Ein Systemregler sorgt dafür, dass das Heizsystem immer dann einspringt, wenn der Wärmebedarf nicht mehr alleine von der Solarheizung gedeckt werden kann.

Funktionsprinzip der Solarheizung

Die Solarheizung sammelt mithilfe von auf dem Dach installierten Flach- oder Röhrenkollektoren Wärme. In den Kollektoren befindet sich ein Wasser-Frostschutz-Gemisch, das von der Sonne auf bis 95° C erhitzt und über einen Wärmetauscher in den Solarspeicher (Pufferspeicher) geleitet wird. Das abgekühlte Gemisch wird wieder hoch zum Kollektor gepumpt und der Vorgang beginnt von vorne. Der Solar- bzw. Pufferspeicher ist mit einer Art Batterie vergleichbar: Er gleicht das schwankende Energieangebot der Sonne aus, so dass die Solarheizung das Haus mehrere Tage mit Wohnwarme und Warmwasser versorgen kann, ohne dass die Sonne scheint.

Entscheidend für die Effizienz einer Solarheizung – die Ausrichtung der Kollektoren

Damit die Solarheizung optimale Erträge erzielen kann, sollten die Kollektoren nach Süden ausgerichtet sein: Hier ist die Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit am höchsten. Dies ist baulich zwar nicht immer möglich, aber auch nicht entscheidend, da sich der Ertrag bei einer Abweichung von 30 Prozent nach Westen oder Osten nur um etwa 5 Prozent verringert. So spart eine Solarheizung – zum Beispiel in Kombination mit einem modernen Gas-Brennwertgerät – bis zu 60 Prozent der Energie für Warmwasser und 20 Prozent Heizenergie. Die Emissionen verringert die Solarheizung um bis zu 30 Prozent. Daher wird sie auch umfassend gefördert – sowohl bei Neubau- als auch bei Modernisierungsvorhaben.

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